Homöopathie für den Boden

Die beiden Feldspritzpräparate, Hornmist- und Hornkieselpräparat, sensibilisieren den Boden und die Pflanzen für ihre Umgebung. Sie stehen einerseits in einer gewissen Polarität zueinander – dies zeigt sich in der Herstellung und Aufbewahrung – hinsichtlich der Anwendung sollten sie jedoch als Einheit betrachtet werden, denn ihre Wirkung entfaltet sich erst im Zusammenspiel. Das Hornmistpräparat 500 unterstützt die Pflanzenentwicklung unterhalb der Erdoberfläche, zum Beispiel die Wurzelbildung und das Bodenleben, das Hornkieselpräparat 501 verhilft der Pflanze zu einem besseren und nach oben orientierten Wachstum, zum Beispiel auch zu einer kräftigeren Blüten- und Fruchtentwicklung.

Das Wirkungsspektrum der Kompostpräparate erstreckt sich nicht nur auf die Prozesse im Boden und das Pflanzenwachstum, sondern beeinflusst auch die Tiergesundheit positiv. Im Allgemeinen stellen die Kompostpräparate ein richtiges Verhältnis zwischen den kosmischen Kräften und der irdischen Stofflichkeit her. Sie verbessern insgesamt die Humus- und Eiweißbildung im Kompost und verringern die Rottezeit sowie die Rotteverluste.

Der Mäusdorfer Rottelenker vermeidet Fäulnis und lenkt die Zersetzung von organischem Material so, dass daraus ein gesunder Humus entsteht. In unseren Böden fördert er die Entwicklung und Erhaltung eines regen Bodenlebens, führt zu einer nachhaltigen Bildung von fruchtbarem Humus und zu gesunden, sehr gut schmeckenden und haltbaren Ernteprodukten.

Das Schachtelhalm-Präparat wirkt ordnend im Bodenleben und Pflanzenwachstum. Überwucherndes Leben, was besonders in nassen Jahren oder Jahreszeiten erlebbar ist, wird in seine Schranken zurückverwiesen. So wird das Schachtelhalm-Präparat von Steiner als prophylaktisches Mittel gegen Pilzkrankheiten empfohlen. Aber auch allgemein zur Qualitätssteigerung, insbesondere bei Kartoffeln, ist es geeignet.
Bio-dynamische Wirtschaftsweise
Ein zentraler Aspekt der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise ist die Betriebsindividualität. Dies bedeutet, dass jeder Hof individuell gestaltet wird, indem Standortbedingungen, Landschaft, Tiere und Menschen in das Konzept einbezogen werden. Erstrebenswert gilt ein weitgehend geschlossener Betriebskreislauf, der so wenig wie möglich auf Zufuhr von Substanzen von außerhalb angewiesen ist. In der praktischen Umsetzung bedeutet dies idealerweise, dass der gesamte Betrieb biologisch-dynamisch organisiert ist und der Futtermittelbedarf in aller Gänze vom eigenen Hof oder in Kooperation mit anderen biodynamischen Betrieben erwirtschaftet wird.


